Homöopathie

„similia similibus curentur“

Die Homöopathie begleitet mich schon seit vielen Jahren – früher als Patient, heute auch als Therapeut. Homöopathie kann meiner Meinung eine wunderbare Ergänzung zur Psychotherapie sein, denn jedes homöopathische Arzneimittel hat nicht nur Auswirkungen auf das körperliche, sondern auch auf das geistige und emotionale Befinden.

Wenn Sie eine rein homöopathische Behandlung wünschen, ist das ebenfalls möglich. Viele chronische und akute Beschwerden können auf diesem sanften Weg nachhaltige Heilung finden.

 

Was ist Homöopathie

Arzneimittel
In der Homöopathie wird in erster Linie mit Arzneimitteln gearbeitet. Diese Arzneien stammen vor allem aus den Bereichen der Mineralien, der Pflanzen und der Tierwelt. Bei ihrer Herstellung wird ihre ursprüngliche Substanz, meist im Verhältnis 1:10 oder 1:100, mit Milchzucker verrieben oder mit Alkohol verschüttelt. Dieser Verdünnungsvorgang wird immer weiter wiederholt, was in der Homöopathie als Potenzierung bezeichnet wird.

Ab einer bestimmten Anzahl dieser Potenzierungen, ist die ursprüngliche Substanz selbst auf molekularer Ebene nicht mehr nachweisbar, was der Homöopathie die größte Kritik seitens der Naturwissenschaft einbringt. Erfahrungen zeigen jedoch, dass mit der zunehmenden Zahl der Potenzierungen die Wirkung der Mittel immer weiter zunimmt bzw. die Wirkung auf den Organismus in tiefere Ebenen vorzudringen vermag. 

Arzneimittelbilder
Die Wirkungen von vielen Arzneimitteln auf den menschlichen Organismus und die Psyche sind bereits bekannt. Die Symptome, die einzelne Arzneimittel unverdünnt, in geringer oder geringster Dosis verursachen, sind in sogenannten Arzneimittelbildern festgehalten. Auch werden immer wieder neue Arzneimittel geprüft und ihre Symptome aufgezeichnet. 

Ähnliches werde mit Ähnlichem geheilt („similia similibus curentur“)
Das ist das oberste Grundprinzip der Homöopathie. Es wird davon ausgegangen, dass ein Arzneimittel, das ein bestimmtes Arzneimittelbild beim Menschen hervorrufen kann, eine Krankheit heilt, die ein ähnliches Krankheitsbild erzeugt. Die Aufgabe des Therapeuten ist es, das Arzneimittel zu finden, das am besten zu den Symptomen, aber auch zur gesamten Konstitution des Patienten passt. Dabei spielen nicht nur die Krankheitssymptome, sondern auch Geistes- und Gemütssymptome, der körperliche Gesamtzustand sowie Nahrungs- und Schlafgewohnheiten eine wichtige Rolle.

 

Heilpraktiker Dirk Mörl Bad Aibling Homopathie