Integrale Somatische Psychologie (ISP)

Die Integrale Somatische Psychologe kombiniert Wissen aus der westlichen und der östlichen Psychologie. Dabei setzt ISP auf die Erkenntnisse unterschiedlichster Schulen aus der Psychologie, Körpertherapie, Bewegungstherapie und Energiearbeit. Sie selbst ist kein eigenständiger Therapieansatz, vielmehr geht es darum die Wirksamkeit und den Erfolg anderer Therapiemethoden zu steigern.

Unser Körper stellt die Basis für jegliches Erleben dar. In der östlichen Psychologie geht der Körper dabei über unsere westliche Definition hinaus, und es werden auch die feinstofflichen Körper für die Therapie herangezogen. Es geht aber jederzeit darum, unser Erleben in diesem Körper möglichst vollständig zu integrieren.

Was es uns schwer macht, vollständig in unserem Körper zu sein, ihn mit all seinen Facetten wahrzunehmen, ist der Mangel an Kapazität sowohl positive als auch negative Gefühle auszuhalten. Jeder Muskel und jede Zelle reagiert auf Emotionen. Nach neueren Erkenntnissen ist der Körper sogar maßgeblich am Generieren von Gefühlen beteiligt. Die Empfindungen die dabei in den einzelnen Körperteilen auftreten sind uns zum Teil gar nicht bewusst, oder wenn sie es sind, dann versuchen wir möglichst schnell davon wegzukommen.

Zum Teil liegt das an unserer Erziehung, zum Teil an der Gesellschaft. Ablenkung, Vermeidung und sogar Verleumdung sind häufige Reaktionen, auf schwierigen Gefühlen, wie Trauer, Angst oder Scham. Die Ansätze von ISP helfen dabei, länger und intensiver bei den schwierigen Gefühlen bleiben zu können, und sie unter Zuhilfenahme des Körpers zu lernen sie auszubreiten und zu integrieren.

»Unsere Lebensqualität und unser spirituelles Wachstum steht in unmittelbarem Zusammenhang mit unserer Fähigkeit Gegensätze zu tolerieren.«
Raja Selvam