Warum Psychotherapie?

und warum gerade ich?

Der erste Teil dieser Frage lässt sich mit unserem Wunsch nach Zufriedenheit, Liebe und Freiheit beantworten. Tief verborgen in jeder Sorge und in jedem Problem lässt sie sich finden.

Haben Sie schon vieles versucht, um einen Ausweg zu finden?

Haben Sie sich Lösungen ausgemalt und Ratschläge befolgt?

Kommen Sie trotzdem immer wieder am selben Punkt an?

Es gibt mehrere Sichten aus denen diese Fragen beantwortet werden können. Mir geht es dabei zunächst um das Anerkennen und Akzeptieren von dem, was gerade ist, bevor wirklich Veränderung stattfinden kann. Und genau hier kommt Therapie und die therapeutische Beziehung ins Spiel. Durch ihre unvoreingenommene, offene Sicht hilft sie, einen anderen Blick zu bekommen, andere Wege zu entdecken oder einen neuen Umgang zu finden (siehe auch Gesprächstherapie 2. Teil).

 

Sie sind der einzige Mensch, auf den Sie wirklich Einfluss haben. Das ist die Antwort auf den zweiten Teil der Frage, „und warum gerade ich?“. Es wäre sicher oft einfacher, wenn sich manche Menschen in Ihrem Umfeld anders verhalten würden. Unsere Einfluss auf sie ist jedoch begrenzt.

Haben Sie schon einmal versucht das Verhalten von jemandem zu ändern?

Haben Sie schon einmal eine Ihrer Ansichten in einem Streit durchsetzen können?

Welchen Preis haben Sie dafür bezahlt?

Ich glaube nicht, dass wir andere wirklich ändern können. Wenn ich es aber schaffe mich und meine Sichtweisen zu ändern, hat das immer auch einen Einfluss auf mein Verhalten, und diese Änderung wirkt sich unweigerlich auf mein Umfeld aus. – Vielleicht ist die Welt ja doch nur mein Spiegel.

 

Was kann Therapie zum Glücklichsein beitragen?

Finden Sie hier weitere Informationen darüber, was Therapie meiner Meinung nach kann, und was Therapie meiner Meinung nach nicht kann, in diesem kleinen Essay von der Glücklichsein Messe 2014 in Bad Aibling: Was kann Therapie zum Glücklichsein beitragen? (PDF: PDF)